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Sicherheits-Check

13.06.2013, von Jennifer Großmann

 

Wir haben die Webfilterfunktion der Kinder- und Jugendschutzsoftware Surf-Sitter mit dem Aufruf von insgesamt 85 Webseiten getestet. Im ausführlichen Test waren der Schutz ab 6 und ab 12 Jahren. Die Webseiten wurden sowohl mit der aktuellen Version von Firefox und mit Google Chrome getestet. 20 Seiten davon waren jugendfrei beziehungsweise für Kinder unbedenklich. Mit dem Kinderschutzab 6 Jahren wurden 4 Seiten geblockt, darunter in erster Linie Online-Shops, Kinder ab 12 hingegen dürften sich mich dem Surf-Sitter zwar neue Multimediageräte auf saturn.de bestellen, aber nicht auf amazon.de einkaufen.  Kinder begeistern sich natürlich auch besonders für Computerspiele. Die Webseiten von Nintendo, EA und Steam wurden mit dem Schutz ab 6 Jahren erfolgreich geblockt, auf ea.com hätte sich ein Zwölfjähriger allerdings problemlos über USK-18-Spiele informieren können. Das überzeugendste Ergebnis lieferte der Surf-Sitter im Test mit Webseiten, die pornographische Inhalte anbieten. Hier blockte der Schutz für beide getesteten Altersklassen zu 100%.

 

Image

(Surf-Sitterv. 4.3.0.330 Browser: Firefox v.20.0.1, Chrome v.26.0.1410.64, Testdatum: 17.04.13)

 

Weniger überzeugen konnte die Software beim Schutz vor Videoportalen und Social-Media-Kanälen: mit dem Schutz ab 12 waren 11 von 15 Videoplattformen zugänglich, mit den Webfiltereinstellungen ab 6 Jahren immerhin noch 3. Auch 1 von 12 Seiten mit rechtsextremem Gedankengut entging der Kinderschutzsoftware. Dies sollte vor allem nicht passieren, wenn der Schutz ab 6 Jahren aktiviert ist, da dieser auf dem Whitelist-Prinzip beruht: dies bedeutet, dass nur geprüfte und für Kinder unbedenkliche Seiten aufrufbar sind und der Zugang zu allen anderen Webseiten gesperrt ist. Trotzdem konnten wir auch 2 Sportwetten-Webseiten aufrufen, die scheinbar auch nicht auf der Blacklist der Software stehen, denn diese wird in Kombination mit der Whitelist aktiviert, wenn der Nutzer den Schutz ab 12 Jahren wählt.

Aus dem Bereich Sonstiges, der  für Kinder ungeeignete Seiten wie Online-Glücksspiele, Anzeigenportale und Auktionshäuser umfasst, hätten Kinder ab 12 Jahren außerdem Zugang zu einem namhaften Online-Aktionshaus und Gutscheinportal gehabt. Selbst kleine Kinder hätten die Scientology-Webseite besuchen können. Downloadportale und Filesharingseiten konnten für Sechsjährige erfolgreich geblockt werden, für Kinder ab 12 waren zwei bekannte Filesharingseiten von insgesamt 11 Webseiten aus diesem Bereich erreichbar.

 

Vor dem Schlimmsten bietet der Surf-Sitter zuverlässigen Schutz, die Blacklist muss allerdings manuell ausgebaut werden, wie unser Test ergeben hat. In den Einstellungen der Software haben Sie die Möglichkeit, individuell Seiten zu blockieren. Positiv zu bemerken ist der Zugang zu kindgerechten und jugendfreien Inhalten mit dem Surf-Sitter. Im Gegensatz zum Kinder-Server können die Kinder für sie Interessantes wie Wissen macht ah! im Web entdecken und Online-Wörterbücher oder Wikipedia für ihre Hausaufgaben nutzen.